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Was bedeutet es, wenn man krankhaft eifersüchtig ist? Wie komme ich heraus aus der Falle als Betroffener oder Partner? Kann man lernen, mit Eifersucht zu leben?

Was bedeutet es, wenn man krankhaft eifersüchtig ist? Wie komme ich heraus aus dieser Falle als Betroffener oder Partner? Kann man lernen, mit der Eifersucht zu leben und wie geht das?

Die 10 wichtigsten Fakten über Krankhafte Eifersucht


Was bedeutet Eifersucht?

Eifersucht und Verlustangst begleiten viele Menschen über lange Zeit. Die Folge sind Deals mit Partnern, die dennoch nicht weiterführen. Auch die beste Vereinbarung und das größte Verständnis führen nicht zur Lösung des Problems. Die Eifersucht besteht weiterhin und wird meist noch schlimmer. Warum ist das so und was muss ich wissen? Wie gerate ich nicht schon wieder an den Falschen?


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Die 10 wichtigsten Fakten über Krankhafte Eifersucht

  1. Laut einer Statista Umfrage von 2014 denken 72% dass eine „gesunde“ Eifersucht in Ordnung ist. Es sollte einem nicht egal sein, was der Partner macht. Man distanziert sich hier von übertriebener Eifersucht in Verbindung mit unliebsamen Szenen. 17% sehen Eifersucht als No-Go und 7% halten Eifersucht für einen Beweis echter Liebe. Etwa 6% denken (fast) jeden Tag an die mögliche Untreue des Partners, 5 x so viele zumindest regelmäßig.
  2. Etwa 50% aller Menschen haben dem Partner schon einmal eine Szene gemacht, die mehr oder weniger gerechtfertigt war.
  3. Jeder dritte Mensch redet schlecht über seinen Partner, wenn er eifersüchtig ist. Man möchte damit das Herabsetzen der eigenen Wertigkeit zurückzahlen. Ebenso viele Menschen beendeten schon eine Beziehung aufgrund von Eifersucht.
  4. Jeder fünfte Mensch hat schon einmal das Handy des Partners kontrolliert, weil zu wenig Vertrauen besteht.
  5. Hinter Eifersucht verbirgt sich immer ein schlechtes Selbstwertgefühl sowie mangelndes Selbstvertrauen. Wir sind nicht in der Lage, uns geliebt und angenommen zu fühlen und können unserem Partner nicht vertrauen, weil wir uns als wertlos / nicht gut genug empfinden.
  6. Grundsätzlich ist Eifersucht nicht krankhaft. Es kommt aber vor, dass sie ein akzeptables Maß verlässt. Wenn wir sagen, dass wir bestimmte Dinge nicht wollen, wie einen zu nahen Kontakt zu bestimmten Menschen (Ex-Beziehungen oder Kollegen), dann kann es Gründe geben. Ein Gespräch und eine gemeinsame Strategie könnten hier helfen.
  7. Eifersucht wird sich immer steigern, wenn wir den Grund nicht aufarbeiten. Sollten wir uns trennen, weil wir Eifersüchtig sind, so werden wir die Eifersucht nicht ablegen durch eine neue Beziehung, sondern sie eher noch intensivieren, da unsere Beziehung daran gescheitert ist.
  8. Morde an Frauen sind sehr oft Beziehungstaten aufgrund verschmähter Liebe / Zurückweisung / Trennung. Bei jedem zweiten Frauenmord steht ein dem Opfer nahestehender Mann im Verdacht.
  9. Eifersucht wird oftmals als das gefährlichste Gefühl der Welt bezeichnet und ist ohne Hilfe ganz selten kontrollierbar und verbannen kann man die Eifersucht nicht einfach so.
  10. Was alleine nicht geht, geht sicherlich mit Paartherapie (ggfs. auch intensiv mit Hypnose-Coaching / Hypnose-Therapie). Wer seiner Beziehung eine Chance geben will, der sollte diesen Weg nicht scheuen.

Quelle: Statista

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Irgendwann kann man nicht mehr und es reicht. Wie kann ich es sagen, dass ich mich trennen will? Wann sollte ich es tun? Wie gehe ich am besten dabei vor?

Irgendwann kann man nicht mehr und es reicht. Wie kann ich es sagen, dass ich mich trennen will? Wann sollte ich es tun? Wie gehe ich am besten vor? Gebe ich ihm noch eine Chance?

Wann ist es Zeit für eine Trennung?

Wenn du merkst, dass es so nicht mehr weiter geht, dann solltest du nicht gleich die Koffer packen. Übereiltes weglaufen bringt immer wieder die gleichen Probleme mit sich. Zu bleiben muss aber auch einmal ein Ende finden. Die Gründe für die Frage nach einer Trennung sind vielfältig. Es ist nicht nur die Sexualität, die nicht stimmt, sondern meist die körperliche Nähe insgesamt sowie die Art und Weise des Umgangs miteinander.

Trennung Wie sage ich es ihm am besten


Viele Dinge sind durchaus noch zu retten:

  • Eine Panda-Beziehung ist nicht unbedingt eine gescheiterte Beziehung, nur weil es kaum oder nie zu Sex kommt. So etwas kann liebevoll und schön sein. Hier kann und sollte man wieder an der sexuellen Beziehung arbeiten, wenn es einem oder beiden Partnern wichtig ist. Falls nicht ist alles in Ordnung.
  • Zu wenig gemeinsame Freizeit kann man zu ändern versuchen, indem man dem anderen Partner ein wenig mehr entgegen kommt. Wenn dieser sich gesehen fühlt, dann bringt man auch die eigenen Interessen ins Gespräch.
  • Es haben sich Affären entwickelt – auch das kann man regeln. Entweder man öffnet die Beziehung, führt die „stille Absprache“ fort oder klärt es, damit man es auflösen kann.

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Wie kann man es noch retten?

Wir  können manchmal Dinge retten und dabei kann vor allem eine Mischung aus Hypnose, Coaching und Paarberatung sehr wirksam sein. In dem hypnosystemischen Teil klärt man die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele, im Coaching arbeitet man an der Umsetzung und im Bereich der Paartherapie daran, die Beziehung zum Partner entsprechend zu gestalten. Das sind nicht drei verschiedene Therapien und es ist auch nicht langwierig, sondern nur eine Erklärung für den Prozess, den man oftmals in ein bis zwei intensiven Tagen mit sich ausmachen kann und dann schaut, was man wirklich umsetzen möchte. Dann finden sich ebenso der Mut wie die Wege.

Was mache ich gegen meine Schuldgefühle?

Schuldgefühle haben viele Menschen. Wir glauben, dass wir Dinge nicht dürfen, etwas nicht wert sind und wir es eh nicht besser verdient haben. Liebe und Schmerz gehören zusammen – das lehrt uns die Literatur ebenso wie unsere Umgebung. Glück und Liebe klingt ja schon langweilig. Wir sind auf jeden Fall nicht dazu bestimmt, unser eigenes Leben zu führen – das wäre egoistisch. Es ist nicht richtig, wenn man der böse Mensch ist, der für den Partner nicht alles gibt. Das trifft besonders dann zu, wenn sie eine Trennung einleiten wollen. Wichtig dafür, dass diese sich in Grenzen halten oder nicht auftreten ist es, dass wir unserem Partner eine Chance geben.

Drei Phasen sind hier wichtig:

  1. Wir müssen es deutlich ansprechen, was uns stört und gemeinsam nach Lösungen suchen.
  2. Wenn unser Partner (bei Männern ist das oft so) die Zeichen nicht versteht, dann müssen wir deutlicher werden.
  3. Die Trennungsgedanken müssen ausgesprochen werden – und das deutlich.

Wichtig ist auch, dass wir die Vorwürfe weglassen, wie z.B.: „Du hast mein Leben zerstört!“ Es macht keinen Sinn, solch böse Worte aus der Verzweiflung heraus zu wählen. Wir haben uns selbst auf die Beziehung eingelassen und bis hier durchgehalten.

Danach kann man eine Trennung vollziehen und wissen, dass man wirklich aufrichtig für die Beziehung gearbeitet und nicht vorschnell aufgegeben hat.

Trennung: Wie sage ich es ihm am besten?

Einige Punkte sind wichtig, wenn man die Trennung ansprechen will und wir auch mit unserem Gewissen hadern. So gehen wir am besten vor:

  • Keine Anschuldigungen ins Gespräch einbringen. Sie zeigen oft nur, dass wir schon zu lange mit dem Gedanken spielen.
  • „Ich Botschaften“ sind wichtig. Sprich von deinen Gedanken und Gefühlen, statt in Vorwürfen. „Ich fühle mich traurig.“ ist besser als „Du machst mich traurig.“ Der Angriff bringt nur Streit in das Gespräch.
  • Gründe und Motive für einen Trennungsgedanken klar aussprechen.
  • Schlichtung und wieder zurück, weil man nicht möchte, machen keinen Sinn. Eine Paartherapie oder eine hypnosystemische Sexualberatung kann hier helfen – auch wenn man nur alleine hingehen würde. Man kann schnell lernen, wie man mit der individuellen Situation am besten umgeht.

Es gilt: Je früher wir unsere Gedanken aussprechen, desto besser. Wenn noch Dinge aus der Kindheit oder früheren Beziehung mit hineinspielen – was oft der Fall ist, dann macht es Sinn, das zu klären, bevor wir dies suchen – und auch dazu kann man Hypnose Coaching nutzen.

Fragen? Gerne im persönlichen Gespräch klären. Onlineberatung und Telefonberatung ist ebenso möglich wie die persönliche psychologische Beratung.

Viele Trennungen werden deshalb nicht vollzogen, weil man Angst vor der Reaktion des Partners hat. Rosenkrieg, Gewalt und üble Nachrede - was sollten wir tun?

Viele Trennungen werden deshalb nicht vollzogen, weil man Angst vor der Reaktion des Partners hat. Rosenkrieg, Gewalt und üble Nachrede – wenn zwei sich scheiden, dann geht es drunter und drüber.

Die Androhung von Gewalt als Mittel zur Verlängerung

Es ist leider verdammter Alltag. Häusliche Gewalt ist keine Lappalie – und sie hat mit einigen Mythen zu kämpfen. 150 Frauen wurden 2017 von ihren Partnern getötet und bei weiteren ca. 200 kam es zum Versuch – Zahlen der Polizei. Bei Männern sind es übrigens 15 Todesopfer und etwa 70 Versuche darüber hinaus. Das ist nur die furchtbare Spitze eines deutlich größeren Eisbergs.

Trennung Wie kann man sich im Guten trennen


Video-Link zum Artikel. Hier bei YouTube das passende Video anschauen.


Gewalt von Ex-Ehepartnern oder Lebenspartnern ist dabei ebenso anzutreffen, wie die Gewalt in Beziehungen. Die Statistik des BKA zum Thema Häusliche Gewalt ist dabei sehr ausführlich.

Oftmals wird Gewalt eingesetzt, um Beziehungen zu verlängern, es geht um Stalking, sexuelle Übergriffe oder eben einfach darum, seinen Willen durchzusetzen. Das ist auch als Mittel der Trennungsverhinderung bei vollkommener Verzweiflung und Hilflosigkeit der Fall. Wenn ich kein Argument mehr habe, meinen Partner für mich zu gewinnen oder nicht auf ihn eingehen möchte, dann lassen viele Menschen die Muskeln spielen.

Schlagkräftige Argumente halten oft Beziehungen aufrecht, die schon lange nur noch zum Schein bestehen. Dabei wird keiner von beiden glücklich und daher wird es sich immer wieder so ergeben, dass es zur Gewalt kommt, wenn man nicht wirklich eine Veränderung gemeinsam angeht.

Seelische Gewalt und Liebesentzug

Es geht uns nicht nur um körperliche Gewalt. Diese ist die eine Seite der Medaille. Liebesentzug ist ein Mittel, das wir schon sehr früh kennenlernen. Das kann auch der körperlichen Gewalt vorausgegangen sein. Wir kennen es von früher, dass wir bei schlechten Noten Hausarrest bekamen oder das Geschenk abgenommen wurde. Wenn wir nicht funktionieren, dann nimmt man uns etwas weg – vor allem aber Gefühle und Zeit. Man lässt uns alleine, wendet sich ab und wir verbittern.

Die Arten der Gewalt begegnen sich

Die seelische und die körperliche Gewalt begegnen sich. Oft ist es so, dass die Frau die Liebe und Zuwendung entzieht und der Mann handgreiflich wird. Über 130.000 dokumentierte Fälle von lebenspartnerlicher Gewalt sind eben längst nicht alles. Ganz viele Gewalttaten werden nie angezeigt – die seelische Gewalt meist eh nicht. Stalking ist zwar heute leichter anzuzeigen, aber auch das geschieht kaum. Zudem kommt der Shitstorm kaum in die Statistiken und ist an der Tagesordnung.

Wir sind eingeschüchtert und haben Angst uns zu trennen

Beide wissen oft nicht, wie es weitergeht, wenn man sich trennt und das macht uns Angst. Es kommt zu vielen Gedanken, die wir nicht alleine mit uns ausmachen können. Dabei finden wir keinen Ausweg und ziehen uns Jahre (oder gar Jahrzehnte) vollkommen zurück.

Einige Beispiele für Gedanken, die eine Trennung verhindern:

  • Wir können nicht alleine für uns Sorgen.
  • Das Haus ist weg.
  • Die Kinder wachsen nicht mehr in der intakten Familie auf (die wir eh schon nicht mehr haben).
  • Was sollen die Nachbarn, Kollegen und die Familie sagen?
  • Wird er mich schlagen?

Dazu kommen viele individuelle Dinge. Alles das sorgt dafür, dass wir uns immer mehr entfremden und durch immer weniger Kommunikation und Gemeinsamkeit die „Waffen“ immer intensiver werden.

Wenn die Beziehung zerrüttet ist, dann kann man vielleicht mit einer Paarberatung noch etwas retten und das kann man auch versuchen – aber irgendwann ist alles einmal zu viel. Dann wird es wichtig, dass es ohne zu viele Scherben auseinander geht. Diese Scherben kosten beide nur Zeit, Geld und Lebensqualität. Das muss nicht sein.

Wie kann man sich im Guten trennen?

Diplomatie versuchen
Überlege dir gut, was du sagst und wie du es vorbringst. Versuche zu retten, was noch zu retten ist und erkenne, wann es keinen Sinn mehr macht. Ein kurzes und intensives Coaching macht hier Sinn. Lerne in kurzer Zeit kennen, was du willst und wie du es erreichst.

Gute Vorbereitung
Mache dir klar, was es mit der Trennung auf sich hat. Versuche Sorgen anzusprechen und biete Lösungen an (Hauskauf o.ä.). Bereits Lösungen auf alles zu haben ist vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass man schon lange die Absicht hat und nicht gut. Vorbereitung auf das Gespräch und vor allem auf wichtige Gründe ist aber gut.

Mache es persönlich
Viele trennen sich heute nur noch per Social Media. Das geht nicht. Sprecht gemeinsam über das, was die Trennung angeht. Du musst das nicht alleine machen. Man kann auch zusammen mit einem Therapeuten, Eheberater oder Personal Coach ein Trennungsgespräch führen  bzw. es vorbereiten.

Freunde bewahren
Ihr müsst den Freundeskreis nicht splitten, es geht auch anders. Aber zieht euch erst einmal zurück, bis die Wunden verheilt sind. Nicht die Freunde in alles mit reinziehen. Professionelle Hilfe ist wichtiger, als einem oder beiden die Freunde zu nehmen.

Kontaktsperre
Bilder und Erinnerungen sind nicht gut, bis die Wunden verheilt sind. Auch der dauernde Kontakt macht keinen Sinn. Nehmt euch Zeit und lasst euch in Ruhe. Es ist wichtig, dass ihr beide die Wunden aus der Beziehung heilen lassen könnt.

Keine sinnlosen Versprechungen
Wenn du Trennung auf Zeit und zum Test oder Ausruhen meinst, dann kannst du das sagen. Ist es dir klar, dass es nicht darum geht, dann mache keine sinnlosen Versprechungen (Freunde bleiben). Damit zögerst du das, was du vermeiden willst, nur heraus und kannst es ggf. noch verschlimmern.

Fair Play
Mache keine unnötigen Vorwürfe, gehe nicht unnötig auf Angriff und bleib fair. Selbst dann, wenn der Partner sich nicht gut verhalten hat, muss man das nicht mit voller Wucht vorbringen, sondern bleibt einfach einigermaßen sachlich und fair im Umgang mit ihm. Er hat viel zu schlucken.

Wichtig: Denke an dich! Es ist dein Leben!

Du kannst etwas verändern und du darfst dich befreien. Na klar fehlt dir der Mut. Viele Menschen wissen nicht, wie es weitergeht, wenn man sich trennt, aber wir alle müssen unseren Weg finden und wir können und dürfen nicht alles ertragen. Lebe dich und dein Leben – das war immer schon deine einzige Aufgabe im Leben.

Warum der Coach besser ist als alle Freunde

Freunde sind dabei auch keine Hilfe, denn die einen wollen eh, dass er geht und die anderen reden dich wieder in die Beziehung zurück. Sie empfehlen dir das, was sie glauben, das richtig ist. Deine Freunde wollen nicht dich kennenlernen und dir wirklich sagen, was für dich das Beste ist – sie wollen, dass du dich so verhältst, wie sie glauben, dass man sich verhält.

Der Coach hilft dir deswegen besser, weil er versucht, dich zu verstehen – besser als du selbst. Danach geht es darum, dir das klarzumachen, was du möchtest sowie dir deine Möglichkeiten aufzuzeigen. Dann sucht man gemeinsam nach Wegen und Widerständen während man sich beide oder mehrere Optionen anschaut. So wird dann der Weg auf einmal klarer und kann auch gegangen werden. Das geht übrigens recht schnell auf eine intensive und dennoch sehr angenehme sowie wertschätzende Art.

Erkenne dich selbst, finde deinen Weg und lasse dir helfen, dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn du verstehst, warum du dich blockierst und wie du Blockaden auflösen kannst, dann führst du das Leben, dass du immer schon haben wolltest und von dem du immer schon geträumt hast – egal wie es kommt und was geschieht. Wollen wir darüber reden?

Was werden wohl die Kinder sagen, wenn wir uns trennen? Werden sie mir die Schuld geben? Was sagen sie zu einem neuen Partner? Wie reagieren Kinder?

Was werden wohl die Kinder sagen, wenn wir uns trennen? Werden sie mir die Schuld geben? Was sagen sie zu einem neuen Partner? Wie reagieren Kinder auf eine Trennung? Wichtige Fragen.

Trennung Wie sage ich es den Kindern


Video zum Artikel: Trennung: Wie sage ich es den Kindern? Was solltest du wissen bei einer Trennung mit Kindern?


Wie sage ich es den Kindern, dass wir uns trennen?

Natürlich stellen wir uns viele Fragen im Bezug auf eine Trennung. Das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen - aber es gibt noch mehr. Wichtig ist, dass wir den Kindern eine Trennung gut und richtig vermitteln. Das kann man auch planen und vorher schon einleiten. Natürlich können wir das Kind auch in angemessene Auseinandersetzungen einbeziehen. Es ist für ein Kind wirklich unvorstellbar und schwer, wenn Eltern sich trennen und vorher die Welt immer in Ordnung war. Das ist nicht authentisch und zerstört das Vertrauen in Beziehungen an sich. Wer nicht verstehen kann, wie und wann eine Beziehung auseinander bricht, der kann sie auch schwerer verarbeiten. Also bitte das Kind in Streit auf eine achtsame Art einbeziehen – so schnell wie möglich.

Streitkultur vermitteln

Eine Aufgabe, die uns als Eltern zufällt, ist es das Streiten zu vermitteln. Jedes Kind sollte lernen, dass Auseinandersetzungen gut sind und man diese auf Augenhöhe führen kann. Wenn Kinder keine Auseinandersetzungen kennenlernen sondern nur Befehle zu empfangen haben, dann wird das später schwere Folgen in der Kommunikation haben. So ist es auch mit Bindungsängsten nicht weit her, wenn wir unsere Persönlichkeit unterdrücken und Streits von unserem Kind fernhalten wollen. Es lernt nicht das, was im Leben wichtig ist. Ein Streit ist nicht das Ende der Beziehung zu einem Menschen – das muss man dem Kind vermitteln. Ebenso muss es bei einer Trennung lernen, dass es nicht die Schuld trägt.

Trennung und die Bedeutung für ein Kind im Alter …

  • Bis ca. 6/7 Jahren: Das Kind hat kaum Verständnis dafür, dass die Eltern eine Beziehung zueinander haben und erlebt die Trennung als Schuldig und glaubt, es habe sie zu verantworten. Daher ist die Entlastung wichtig. „Du bist nicht schuld. Wir verstehen uns nicht mehr, aber wir haben dich beide lieb.“
  • Über 7 Jahren: Es versteht schon viel von Beziehung und kann auch Streit verstehen. Streit zugeben und zeigen, aber Vorwürfe gehören nicht an das Kind gerichtet.
  • Des Teenagers: Bezieht das Kind mit in den Streit ein, aber achtsam und aufrichtig. Es ist dabei, die ersten Beziehungen selbst kennenzulernen. Dieses Bild darf man nicht zerstören.
  • Des Erwachsenen: Macht Euer Ding und behandelt Kinder auf Augenhöhe.

Was werden wohl die Kinder sagen, wenn wir uns trennen?

Das kommt darauf an, wie man sich trennt. Wenn wir merken, dass etwas nicht mehr geht, dann sollten wir versuchen, daran zu arbeiten. Wenn das scheitert, dann macht es keinen Sinn mehr, die Beziehung nur als Fassade aufrecht zu erhalten. Warum sollte man das tun? Das werden Kinder lernen, wenn wir es ihnen erklären.

Natürlich kommt es oft zu Trotz und Rückzug. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Jedes Kind möchte die Eltern behalten und das natürlich gemeinsam. Wenn es aber nicht mehr geht, weil wir zu viel ertragen müssen, wie körperliche Gewalt oder seelischen Stress, dann ist es immer besser, getrennte Wege zu gehen. Das Kind dann aufzufangen ist wichtig, denn es hat mit unserer Beziehung erst einmal nichts zu tun, ist aber massiv davon betroffen. Daher reagiert ein Kind auch eben wie ein verletztes Kind. Das kennen wir doch selbst auch. Wenn wir überfordert sind, dann ziehen wir uns zurück und werden auch motzig. Unser Kind ist nicht anders, es ist vollkommen überfordert.


Du möchtest anderen Menschen helfen? Psychologische Beratung, Hypnose und Paarberatung / Eheberatung. Hier über die Ausbildung informieren!

 


Werden sie mir die Schuld geben?

Kinder (gerade im Alter von bis zu 6/7 Jahren) geben nicht nur den Eltern die Schuld, sondern auch sich selbst. Ob das Kind glaubt, es trage selbst die Schuld, der Papa sei gegangen oder die Mama habe ihn herausgeworfen, das liegt an uns. Wenn wir das so darstellen, springt ein Kind leicht darauf an. Schuldfragen sollten wir beruhigen und nicht aufwühlen. Unsere Verletztheit und die Besprechung gehören in die Hände eines Paartherapeuten oder Coaches. Das dürfen wir nicht als kindliche Prägung zu einer Belastung aufbauschen, die auch die Beziehung zu beiden Elternteilen zerstören kann. Unsere Eitelkeit zu überwinden ist die größte Forderung an beide Elternteile.

Fazit: Psychologische Beratung macht Sinn. Wir haben die Aufgabe, die Kinder bei einer Trennung zu schützen und wir sollten auch für uns sorgen. Manchmal sind Trennungen nicht zu vermeiden, aber große Teile von Einsamkeit, Schmerz und Leid. Möchtest du über dein Thema sprechen?


Du möchtest noch mehr wissen? Interessant ist auch eine Ausbildung, in der du viel mehr lernst über Menschen, Verhaltensweisen und darüber, wie man selbst erkennt, was man möchte sowie auch anderen Menschen helfen kann. Hier mehr Informationen zur Ausbildung.

Freunde, Freundinnen, Chefs, Kollegen und Familie – so viele Menschen möchten wissen, was in unserem Leben los ist. Es geht sie natürlich nichts an, aber ...

Freunde, Freundinnen, Chefs, Kollegen und Familie – so viele Menschen möchten wissen, was in unserem Leben los ist. Es geht sie natürlich nichts an, aber die Unsicherheit ist groß: Wem sage ich was wie wann?

Trennung Wie sage ich es dem Umfeld


Alle wollen informiert sein

Jeder will es ganz genau wissen, was in deinem Leben und deiner Beziehung los ist. Bei einer Trennung ist die Neugier natürlich sehr groß. Dabei geht es erst einmal niemanden an. Natürlich muss man mehrere Seiten informieren, aber nicht jede Neugier befriedigen. Zuerst einmal ist wichtig, dass die direkt betroffenen Personen sich nicht gegenseitig bekämpfen und schauen, dass sie gemeinsam eine Linie finden. Das sind neben dir und dem Partner noch die Kinder sowie die Personen, die aus einem Grund informiert werden müssen – z.B. Kindergarten, Hort, Schule, Anwalt, Behörden, Vermieter u.ä. Mehr muss man nicht, als die Menschen zu informieren, die direkt betroffen sind bzw. wo eine Information unerlässlich ist. Dann erst sieht man weiter.


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Trennung: Wie sage ich es dem Umfeld?

"Wie sage ich es dem Partner?" ist eine wichtige Frage. Wie man es den Kindern sagt, das ist ebenso wichtig. Natürlich ist auch wichtig, über eine einvernehmliche Trennung zu reden. Aber auch das Umfeld ist für uns wichtig und kann uns auch tragen oder eine Hilfe sein. Wer ist denn wirklich wichtig für uns und wie werden diese Menschen reagieren? Oftmals sind die wichtigen Menschen, die wir informieren müssen, bei denen es aber auch heikel ist, die folgenden:

Die Eltern
Bei unseren Eltern müssen wir natürlich relativ bald Stellung beziehen. Viele Eltern möchten jedoch, dass wir in unserer Beziehung bleiben und raten uns oftmals dazu, noch viel mehr auszuhalten, als wir können. Sie haben Angst vor Mehrbelastungen und schätzen die eigene Bequemlichkeit – wie wir alle. Daher sind sie oftmals Menschen, die uns in der Trennung nicht unterstützen werden.

Andererseits gibt es auch Eltern, die meinen, dass unser Partner nie gut genug für uns gewesen ist und wir endlich die Trennung vollziehen sollten. Hier könnten die eigenen Eltern einen sehr großen Anteil an der Trennung haben, da sie uns permanent beeinflussen.

Wichtig ist, dass wir die Eltern so gut es geht auf Abstand halten und ihnen Entscheidungen mitteilen, die wir aber weitestgehend ohne sie treffen. Egal, was die Eltern sich wünschen, wir sollten schauen, dass wir sie nur einbeziehen, wo es dringend erforderlich ist. Sie können und dürfen gerne eine Stütze sein, aber nicht in die Entscheidungsfindung intensiv einbezogen werden.

Freundinnen und Freunde
Klar brauchen wir einen Freundeskreis. Hier sollten wir nach Möglichkeit schauen, dass wir uns nicht in die Schlacht um die Freunde stürzen. Hier gibt es ähnliche Positionen wie bei den Eltern. Manche Freunde möchten uns vereint, andere zusammen sehen. Jeder hat unterschiedliche Motive dabei. Einige sind scharf auf den Partner, den wir ja jetzt freigeben könnten. Anderen geht es darum, dass wir mit ihnen wieder mehr Zeit verbringen können. Daher sind sie immer mit Vorsicht zu genießen. Sie können Impulsgeber sein, aber wir sollten auch bedenken, was sie selbst vielleicht für einen Nutzen haben können – wirtschaftlich  oder persönlich.

Alle anderen Menschen, die nicht direkt betroffen sind, sind erst einmal völlig unwichtig.

Wie sage ich es grundsätzlich und wann was wem?

Es ist wichtig, dass wir gemeinsam feststellen, dass unsere Beziehung ein Ende findet. Danach bzw. schon im Zuge der Trennung braucht es Friedensverhandlungen. Bis dahin sollten wir möglichst nichts nach außen dringen lassen - Verschwiegenheit ist anfangs wichtig. Wenn der Frieden – gut einzuleiten mit Coaching bzw. Psychologischer Beratung – eingekehrt ist, dann geht man gemeinsam in die Richtung der getrennten Wege. Eine Beratung bzw. Paartherapie macht immer auch in der Trennungsphase Sinn. Auch Einzelgespräche können wichtig sein und nicht nur das gemeinsame Gespräch mit einem Coach oder Therapeuten. Man kann sich vieles zerstören oder eben genau dieses vermeiden. Manchmal ist noch etwas zu retten und kann neu begonnen werden. Wenn das nicht mehr geht, dann wird die Trennung nicht nur weniger schmerzvoll, sondern auch günstiger. Wer weniger streitet, der entscheidet sich besser. Das kann man viel besser dann, wenn die Grundlage Verständnis ist – und das fehlt meistens einem der Partner. Danach kann man dann der Umwelt mitteilen, was sie wissen dürfen bzw. müssen. Reden wir darüber?

Er droht, wenn sie sagt, dass sie die Beziehung beenden möchte. Das ist ein absoluter Alltag. Er sorgt dafür, dass Beziehungen viel zu lange bestehen.

„Wenn du gehst, dann …!“ Er droht, wenn sie sagt, dass sie die Beziehung beenden möchte. Das ist ein absoluter Alltag. Er sorgt dafür, dass Beziehungen viel länger bestehen, als es gut und sinnvoll ist.

Trennung Was mache ich wenn mein Partner mit Gewalt droht


Gewalt in Beziehungen

Wir reden hier von immer schon gelebter Realität mit immensen Dunkelziffern. Man kann sich nicht im Guten trennen, wenn der Partner mit Gewalt droht. Sexuelle Gewalt kommt in vielen Schattierungen vor und darüber hinaus auch sehr häufig. Viele Männer nötigen ihre Frau zum Sex mit anderen Männern oder haben andere Vorlieben, die ihre Frau auszuleben hat.


Tipp: Informationen der Polizei zu Häuslicher Gewalt


Bedrohungen gehören zu beiden Seiten. Frauen und Männer drohen sich gegenseitig mit Verrat und damit, etwas anzuzeigen bzw. zu verraten. Das kann ebenso wahr wie erfunden sein, denn Gerüchte reichen aus. Das haben wir bei Kultwetterfrosch Jörg Kachelmann erlebt. Üble Nachrede und falsche Anschuldigungen können ausreichen, um einen Menschen zu diskreditieren. Stalking und Mobbing sind ebenso auch in Beziehungen extrem häufig.

Es kommt nicht nur in der Ehe zur Gewalt, sondern auch zwischen Freund und Freundin in der Lebensgemeinschaft. Die körperliche Gewalt ebenso wie psychische Gewalt, die auch zum regelrechten Psychoterror ausarten kann. Häusliche Gewalt ist etwas sehr alltägliches, was es nicht richtig macht, aber was viele Menschen viel zu lange ertragen. Die Drohung mit Gewalt kann viele Facetten haben und ist immer falsch.

Vergewaltigung in der Ehe hat Tradition

Vergewaltigung in der Ehe gibt es erst seit dem 1. Juli 1997. Vorher wurde nur der bestraft, der sein Opfer mit Gewalt zum "außerehelichen Beischlaf" zwang. Eine Ehe war ein Freibrief. "Wer wie der Ehemann auf den Beischlaf ein vollkommenes Recht hat, macht sich durch Erzwingen desselben keiner Nothzucht schuldig", sagte Carl J. A. Mittermaier, einer der bedeutendsten Strafrechtler, schon im 19. Jahrhundert. "Eine an sich zulässige Handlung wird nicht dadurch zu einer unzüchtigen, dass sie mit Gewalt vorgenommen wird", verkündete das Reichsgericht 1937.

Daher ist es so, dass die Gewalt in Beziehungen eine Art schlimmer Tradition ist und wir es gewohnt sind. Dies mag auch einer der Hauptgründe dafür sein, dass Ehen früher so lange gehalten haben. Wer erzwingen darf, was ihm zusteht, der fragt oftmals auch nicht lange. Das hat sich noch nicht wirklich in unserer Gesellschaft gewandelt.

Trennung: Was mache ich wenn mein Partner mit Gewalt droht?

Wenn er nun mit Gewalt droht oder aber sie damit droht, wahre oder unwahre Dinge zu erzählen, dann muss man aktiv werden. Man kann nicht die Reaktion unterlassen, denn sonst würde man immer mehr verlieren – und die Beziehung rettet es auch nicht, sondern nur den Schein einer Beziehung. Gewalt nimmt zu, wenn sie einmal als Mittel funktioniert. So steigert sich alles in einer Spirale, die immer extremer wird. Das darf man nicht über sich ergehen lassen.

Wie kann ich mir Hilfe holen?

Es ist wichtig, sich erst einmal anonym und diskret beraten zu lassen. Wir haben beispielsweise keine Pflicht zur Dokumentierung, sondern sind rechtlich wie vertraglich frei darin, was wir dokumentieren. Es geht auch von uns aus keine Meldung an eine Stelle, Behörde, Krankenkasse oder sonst wen, wenn wir nicht in Ausnahmefällen dazu verpflichtet sind. Erst einmal durchatmen, runterkommen und Vertrauen fassen. Dann kann man Stück für Stück an das wirkliche Thema gehen.

Es muss das Ziel sein, dass die Gewalt beendet wird. Das geht ganz selten nur in der Beziehung, aber es gibt deutlich bessere Lösungen, als sie für möglich gehalten werden. Der Mut, den ersten Schritt zu gehen, muss da sein – dann kann man auch wieder in die Richtung eines freien und selbst bestimmten Lebens gehen. Genau da dürfen wir alle hin – und es geht wirklich. Wir haben es schon so oft erlebt. Es ist immer wieder ein Prozess, der mit Unsicherheit Angst und Panik anfängt und dann in einer wunderbaren Freiheit sowie Selbstliebe endet. Jeder darf und muss diese Chance bekommen. Es geht einzeln sowie in diskreten Selbsthilfegruppen.

Wichtig: Jeder Tag, den man zu lange wartet, ist ein Tag mit einer Chance auf neue Dimensionen der Gewalt. Daher einfach anrufen und gemeinsam suchen wir dann eine Lösung. Dann kann man zusammen überlegen, was zu retten ist, wie man es alternativ beendet und wie man mit dem Partner über eine Trennung reden kann, wenn nichts mehr geht. Wir können gerne auch über eine Lösung sprechen.

Eifersucht zerstört eure Beziehung? Wir sind eine Beratungsstelle für Themen rund um Eifersucht, Liebeskummer und andereThemen mit schneller Terminvergabe.

Eifersucht zerstört eure Beziehung? Wir sind eine Beratungsstelle für Themen rund um Eifersucht, Liebeskummer und andere Partnerschaftsprobleme mit schneller Terminvergabe.

Eifersucht Beratungsstelle für Paare


Eifersucht Beratungsstelle für Paare

Eifersucht kann viele Beziehungen zerstören – und dazu muss nicht einmal ein Grund für eine Untreue vorliegen. Wir kennen es, dass viele Paare in Beziehungen sind, wo es kaum noch aushaltbare Zustände gibt. Man weiß sich nicht zu helfen. Einer von beiden steigert sich immer weiter in Gedanken der Eifersucht und Verlustangst hinein. Es wird zur immer größeren Qual und nimmt immer größere Ausmaße an.


Buchtipp: Wie kann ich wieder lieben lernen?: Ein Praxis-Ratgeber für Männer und Frauen zu Trennung, Trauer und Einsamkeit sowie einem Weg zu neuem Mut zu Liebe und Partnerschaft.


Hier einige ganz normale Beispiele für krankhafte Eifersucht:

  • Man darf das Haus nicht mehr alleine verlassen.
  • Die Klotür darf nicht mehr abgeschlossen werden.
  • Es werden alle elektronischen Geräte durchsucht (Handy, Computer).
  • Handtaschen, Jacken und Auto werden durchsucht.
  • Es werden Überwachungsfahrten durchgeführt.
  • Durch technische Vorkehrungen wird permanent der Standort überwacht.

Das sind wirklich – so bedauerlich es ist – ganz normale Situationen bei Paaren mit einem Eifersuchts-Thema. Nach und nach wird es immer schlimmer. Man kann es auch durch Deals nicht mehr aushalten oder verbessern. es geht nicht darum, dass man nicht flirten kann, sondern darum, dass man andere Menschen am besten nicht einmal mehr anschauen darf. Deals, Absprachen und Regeln bringen nichts. Sie ändern nichts am eigentlichen Thema. Es geht auch nicht darum zu vergeben - oft muss nichts vergeben werden, denn es ist nichts oder kaum etwas vorgefallen.

Geht eine Eifersucht Therapie über die Krankenkasse?

Sag niemals nie – aber das ist nicht umsetzbar. Hier geht es um den Selbstwert und ein Beziehungsthema und da ist die Krankenkasse wirklich nicht zuständig. Es braucht schon sehr viel Phantasie, damit eine Krankenkasse das übernehmen soll. Dann wäre die durchschnittliche Wartezeit noch zu bedenken – etwa 12-18 Monate. Daher ist es über die Krankenkasse leider undenkbar, an dem Thema Eifersucht zu arbeiten.

Was kostet eine Therapie in Sachen Eifersucht?

Man kann erst einmal nicht von „Therapie“ reden, da es hier in dem Sinne keine krankhafte Störung gibt (meist zumindest), sondern von Beratung oder Coaching. Aber das ist nicht wichtig. Die Kosten möchte man vorher wissen. Hier aber ist es so, dass wir fünf wichtige Fakten kennen sollten:

  1. Schnell anfangen

Wir sollten möglichst schnell beginnen. Eifersucht entwickelt sich oftmals sehr rasant und wird nicht einfach besser, weil man einen Deal abspricht oder aus einem anderen Grund – es ist wirklich immer das Gegenteil der Fall.

  1. Intensiv anfangen

Man muss nicht mit einem kurzen Gespräch einsteigen, sondern wirklich mit dem, was wir einen halben oder ganzen Intensivtag nennen – manchmal auch mit ein paar Tagen, die man sich nimmt oder mit einem Paar-Wochenende, das wir auch immer wieder einmal in unserem Terminkalender anbieten.

  1. Arbeit mit Hypnose

Durch eine Arbeit mit Hypnose kommt man schnell und leicht zu Klärungen im Inneren. Der Partner ist oft nicht oder auf jeden Fall nicht alles schuld an dem Gefühl der Eifersucht. Hier Dinge über Hypnose zu klären vereinfacht die Arbeit miteinander und beschleunigt sie auch.

  1. Jeder kann anfangen

Man kann gemeinsam beginnen oder einer der Partner kommt alleine in die Beratung. Wenn man gemeinsam arbeitet, dann macht es auch Sinn, gemeinsam zu arbeiten sowie alleine. Jeder Partner darf seinen Raum haben und darf wichtig sein – denn Eifersucht belastet beide Partner.

  1. Der Kostenvoranschlag

Was kostet nun eine Beratung wegen Eifersucht? Das kann man nicht pauschal sagen. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten. Man muss es selbst finanzieren, aber dazu sind viele Optionen gegeben, die sich meist wirklich sehr lohnen, denn danach ist das Leben viel schöner sowie entspannter.

Diese Möglichkeiten bestehen:

  • Ein Telefonat, bei dem wir uns gerne 10-15 Minuten Zeit nehmen und dann können wir schauen, welche Art von Termin / Vorgehen am besten passt. Es gibt viele Möglichkeiten. Diese geht aber meist ohnehin voran. Auch bei einer Seminaranmeldung nehmen wir uns gerne Zeit, damit man weiß, ob Angebot und Teilnehmer zusammen passen.
  • Ein Hypnose Termin, bei dem wir die Ursache der Eifersucht anschauen und auszubalancieren versuchen.
  • Ein Kennenlern-Termin bei einer unserer Veranstaltungen, wo man sich beschnuppern und über Dinge sprechen kann. Wir nehmen uns bei Veranstaltungen gerne Zeit, um über ein mögliches Thema zu sprechen. Bei einer Anmeldung zu einem Seminar oder Workshop bitte entsprechend vermerken
  • Ein halber oder ganzer Intensivtag – alternativ auch eine Intensivzeit XXL. Hier kann man gleich ganz tief ins Thema gehen und dabei dennoch sehr sanft miteinander arbeiten.
  • Ein Paar-Wochenende, das wir immer wieder anbieten, bei dem die intensiven Themen einer Partnerschaft angesprochen werden. Hier arbeitet man zusammen und wächst in der Regel auch oft ganz anders zusammen, weil man sich intensiv von Herz zu Herz begegnet und nicht verkopft im Stress untergeht.

Natürlich ist die Wahl nicht einfach. Daher gilt – einfach anrufen und wir besprechen es gerne. Sonst alternativ bitte eine Mail schreiben und dabei die Telefonnummer mit angeben. Dann können wir uns kurz einlesen und rufen dann – natürlich diskret – zurück.

Wir verstehen Depressionen nicht als Betroffene und auch Angehörige wissen nicht, was vor sich geht. Reden wir darüber, wie man eine Depression erkennen kann.

Wir verstehen Depressionen nicht – als Betroffene und auch Angehörige wissen nicht, was hier vor sich geht. Reden wir darüber, wie man eine Depression erkennen kann (die ggf. beginnt).

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😳😳😳 Podcast zu diesem Artikel 😕😕😕 8 Anzeichen für Depressionen die oft übersehen werden 😢😢😢


8 Anzeichen für Depressionen die oft übersehen werden

Depressionen verstehen wir nicht – so oder so. Wir meinen auch, dass man Menschen mit Depressionen nur die richtigen Tipps geben muss, dann wird es schon wieder. Na klar – die Sonne ist ja auch so toll. Das hilft aber leider überhaupt nicht, denn depressive Menschen können zunehmend keine Freude und keine schönen Dinge mehr wahrnehmen – genau das macht eine Depression aus - die Depression lügt uns eine andere Welt vor.

Du kannst das Schöne im Leben und am Tag nicht wahrnehmen, dich nicht freuen und nichts kann dich gut gelaunt werden lassen. Langsam wird es immer schlimmer und lebloser in uns. Wir erkalten innerlich und zerbröseln. Wer dieses Gefühl kennt, der wird es bestätigen können. Depression entsteht leider vollkommen unbemerkt.

Schlimm ist aber auch, dass wir uns keine Hilfe suchen. Zum einen wären wir ja sonst verrückt – denken wir zumindest. Des Weiteren glauben wir nicht, dass wir etwas verändern können – die Hilfe anderer Menschen bringt aber in unserer Wahrnehmung auch nichts. Schlimm ist aber auch, dass wir unsere Depression oft nicht erkennen. Sie zeigt sich zuerst ganz sanft, baut langsam auf und hat dann ihr Ziel erreicht. Dann unternehmen wir nichts mehr und sie kann gewinnen.

Wir müssen wieder beginnen, an uns zu glauben und können vor allem die nachfolgenden Anzeichen nutzen, eine Depression zu erkennen, die oft übersehen werden. Je mehr davon sich zeigen sollten wir beginnen, uns Hilfe zu holen und das Leben zu verändern. Es geht wirklich, der Depression zu entkommen – aber dazu muss man in die Veränderung gehen.


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Buchtipp: 50 erste Schritte aus der Depression plus Checkliste

Depression wird nach und nach zur Volkskrankheit. Immer mehr greift sie um sich und zerstört das Leben vieler Menschen.

Der Stress nimmt immer mehr zu und liebevolle Kommunikation wird immer weniger. Wir haben es alle verdient, dieser Situation zu entkommen. Dazu braucht es erst einmal Verständnis für die Depression, dann muss sie erkannt werden.

Nun braucht es ein paar einfache und klare Schritte, damit wir wieder in die richtige Richtung kommen. Wir alle können es schaffen, auch wenn wir jetzt nicht an uns glauben. > Ansehen


Hier sind die 8 Anzeichen die oft übersehen werden:

  1. Ein aufgesetztes Lächeln ist eines der Indizien. Wir meinen die Dinge nicht mehr ernst und möchten uns sowie unsere Gefühle nicht zu erkennen geben.
  2. Du hast nie Zeit für ein längeres Gespräch, weil du dann zu deinen Gefühlen stehen müsstest. Das genau möchtest du vermeiden, weil du glaubst, dass dich eh alle für verrückt halten. Daher beginnt man, Menschen aus dem Weg zu gehen.
  3. Das Schlafverhalten ändert sich, denn man ist immer müde, kann aber schlecht schlafen, je depressiver man wird. Das Karussell im Kopf dreht sich und wir können es nicht abstellen - es kommt zu Schlafstörungen.
  4. Wir essen ungewöhnlich viel oder wenig. Manche Menschen bekommen Fressattacken, andere essen immer weniger. Daher kommt es oft zu einer massiven Veränderung des Körpergewichts.
  5. Tod und Trauer werden wichtig und dominieren die Gedanken, aber auch die Themen, über die wir sprechen. Negative Gedanken und die Frage nach dem Sinn des Lebens rücken in den Vordergrund.
  6. Hilfe wird gesucht, aber nicht angenommen. Je depressiver wir werden, suchen wir zwar Hilfe, aber wir vermeiden es, an uns zu arbeiten. Wer den Glauben an sich, die Menschheit und seine Möglichkeiten verliert, der verliert seine Hoffnung darauf, wieder ein schönes Leben zu führen.
  7. Es kommt zu massiven Gefühlsausbrüchen. Wer depressiv ist, dessen Laune kann nach einer Regungslosigkeit spontan auch einmal massiv umschlagen. Dann kommt es zu Tränen, Wut und anderen sehr spontanen und extremen Reaktionen, die nahezu unvermittelt auftreten können.
  8. Der Pessimismus nimmt zu. Depressiv werdende Menschen werden immer pessimistischer und glauben nicht mehr, dass auch nur die unwichtigsten Dinge möglich sind. Sie glauben nicht, dass auch nur einfache Dinge möglich sind.

Was kannst du nun unternehmen?

Natürlich ist das hier keine Diagnostik, aber diese acht Dinge sind klare Anzeichen dafür, dass du wieder positive Gefühle und Gedanken brauchst. Es kann – je mehr davon sich zeigt – wirklich Zeit werden, sich zu verändern, das Leben genießen zu lernen und auch einmal Hilfe und Unterstützung anzunehmen. Es gibt so viele Gründe, das Leben schön zu finden, zu genießen, zu leben und zu lieben – auch und vor allem sich selbst. Wir freuen uns darüber, wenn du dich meldest und mit uns im Einzelgespräch, in der Gruppe oder online daran arbeiten möchtest, die Schönheit des Lebens kennenzulernen und die ersten Schritte aus der Falle der Depression zu gehen. Magst du darüber sprechen?

Wie erkenne ich eine toxische Beziehung? Wann kann ich sie heilen? Wenn ich sie nicht heilen kann, wie ist es mir dann möglich, sie loszulassen?

Wie erkenne ich eine toxische Beziehung? Wann kann ich sie heilen? Wenn ich sie nicht heilen kann, wie ist es mir dann möglich, sie loszulassen? So kann man Schritt für Schritt vorgehen.

Toxische Beziehung


Toxische Beziehung erkennen heilen loslassen in 7 Schritten

Nicht alles ist ein Verlust. Manchmal kann er auch ein Geschenk sein. Das aber ist für uns in einer toxischen Beziehung nicht klar. Das Gift reizt und lockt uns – die Sinne schwinden und wir sind nicht mehr in der Lage zu handeln. Hier ist es, als würden wir uns von einer Sucht verabschieden müssen, was kein Süchtiger möchte. Egal, ob es darum geht, Nichtraucher zu werden oder ob es um eine andere Art von Abhängigkeit geht – Toxische Beziehungen bedeuten eine emotionale Abhängigkeit, die uns vergiftet.

So gehe ich vor, um eine toxische Beziehung zu heilen oder loszulassen:

Zuerst einmal ist es wichtig, dass wir die toxische Beziehung erkennen. Dann können wir schauen, was man heilen oder retten kann. Wenn es nicht weiter gehen kann oder darf, dann muss man loslassen lernen.

  1. Erkenne die toxische Beziehung!

Erst einmal ist es wichtig, dass du es erkennst, in einer toxischen Beziehung zu sein und eine Abhängigkeit zu erleben, die dir schadet. Das bemerkt man vor allem durch die sogenannte „kognitive Dissonanz“. Das bedeutet, dass wir wissen, dass unser Leid in dieser Beziehung sehr deutlich ist, wir es uns aber ausreden. Auch andere Menschen möchten uns vor dem Weiterführen der Ehe oder Beziehung schützen und nicht nur diejenigen, die andere Interessen haben können. Es kann sehr schwer sein, dass zu erkennen. Hier kann ein Coaching oder eine Psychologische Beratung Sinn machen, wenn wir merken, dass wir nicht weiterkommen. Ohne diese Erkenntnis können wir an dieser Stelle nicht weiterkommen.

  1. Kläre deine Themen!

Toxische Beziehungen sind nicht immer das Thema des Partners. Wir haben oft ein falsches Bild und denken, dass wir Opfer eines Narzissten sind, aber wir selbst leiden und bieten uns regelrecht als Opfer an, wenn man es mal so darstellen darf. Das Gegenüber ist vielleicht nicht narzisstisch, wir selbst sind einfach zu sehr bereit zu geben und das über das Maß hinaus. Menschen, die sich als sehr gutmütig empfinden und die oft ausgenutzt werden, haben entsprechende Mechanismen ausgebildet. Hier ist der erste Klärungsansatz. Die eigenen Trigger und Themen finden und beruhigen. Das geht fast nie ohne professionelle Begleitung.

  1. Rette die Beziehung, wenn es geht!

Wenn dein Thema geklärt ist oder es nicht an dir liegt, dann schaue, was in der Beziehung zu klären ist. Eine Eheberatung bzw. Paartherapie kann eine Lösung sein. Manchmal ist die Wahrnehmung wirklich falsch oder wir empfinden eine Belastung, die man klären und auflösen kann. Das sollte man in jeder Beziehung versuchen – auch eben durchaus mit professioneller Hilfe.

  1. Werde analytisch!

Jetzt ist es wichtig, dass du die Wahrheit erkennst und siehst, die Beziehung ist gescheitert. Bitte klage dich nicht selbst an, sondern gehe nun analytisch vor. Es geht nicht um Schuld und Schuldzuweisung, sondern nur noch darum, sich und den Partner bzw. auch die Kinder zu retten. Wenn es nicht dein Anteil war (oder er geklärt ist), der Partner nicht zur Lösung beitragen möchte und die Beziehung dich vergiftet, dann musst du dir darüber klar werden, dass es jetzt klarer Schritte bedarf. Du hast alles unternommen, um die Partnerschaft zu klären, aber es bringt dich nicht weiter.

  1. Gehe auf Distanz!

Jetzt braucht es Entfernung. Die räumliche Distanz ist angesagt. Komm zur Ruhe und reflektiere noch einmal alles. Nimm dir Zeit zur Klärung bestimmter Faktoren, die deinen Alltag ausmachen. Male dir die Dinge aus, wie sie auf die eine oder andere Art sein werden – aber ohne den vergifteten Alltag. Du musst jetzt wirklich zu dir kommen – mit möglichst wenig belastenden Ablenkungen.

  1. Beende die Beziehung!

Nun muss die Beziehung ein Ende finden. Manchmal sind wir sehr lange zu bequem dafür und wir warten, weil es viele Dinge zu klären gibt. Finanzielle Abhängigkeit, Kinder, Immobilien und viele andere Themen sind einfach wichtig. Man hat in einer Beziehung Gemeinsames aufgebaut und das wollen wir bewahren. Manchmal gibt es ganz einfache Lösungen. Zudem ist es so, dass wir bereits erkannt haben, die Beziehung zerstört unser Leben. Daher muss man schon einmal das „Bauernopfer“ bringen, auch wenn es manchmal größer ausfällt. Es macht keinen Sinn, aufgrund von Bequemlichkeiten eine Episode finanzieller Entbehrungen zu vermeiden und dafür innerlich krank zu sein oder zu werden.

  1. Hole dir Hilfe und Unterstützung!

Wir haben hier mehr über Lebensbeziehungen gesprochen, aber es gilt für jede Art von Beziehung gleich. Es ist wichtig, dass wir uns Hilfe holen, damit wir im neuen Leben ankommen können. Danach geht es gestärkt weiter in das freie Leben, das wir uns im Inneren schon lange wünschen.

Egal, ob es um die toxische Liebesbeziehung geht, den vergifteten Arbeitsplatz oder auch um Familienmitglieder, die deine Seele vergiften, das Loslassen toxischer Beziehungen ist ein Prozess, den es abzuschließen gilt. Das geht meist nicht alleine und braucht professionelle Begleitung, Freunde und Familie – also Menschen, die uns helfen und guttun. Danach kommen wir wieder zu Kräften und erkennen das schöne neue Leben. Magst du über deine Lösung sprechen?

Es scheint, als würden die nachfolgenden fünf Gewohnheiten dir helfen können, Ängste besser in den Griff zu bekommen. Es wird dich wundern, was da geht.

Es scheint, als würden die nachfolgenden fünf Gewohnheiten dir helfen können, Ängste besser in den Griff zu bekommen. Es wird dich wundern, was du selbst dazu beitragen kannst. Bereit?

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Podcast zum Thema:
😌 😨 😱 Ändere diese 5 Gewohnheiten, um deine Angst zu besiegen!


5 Gewohnheiten verändern um die Angst zu bekämpfen

Angst und Depression sind wirkliche Volksseuchen und zerstören das Leben vieler Menschen. Leider unternehmen wir erst einmal nichts, weil wir ja nicht glauben, dass es schlimm wäre. Dann kommt es immer mehr zur Annahme der Veränderung und wir rutschen ab in eine immer angstvollere und traurigere Selbstverständlichkeit. Danach werden wir nicht mehr aktiv, weil wir immer mehr den Rückzug ins Leid antreten.

Die neuen Gewohnheiten, die wir entwickeln, gesellen sich zu dem, was uns schon in das Problem begleitet hat. Viele alte und neue Gewohnheiten steigern unsere Probleme und verschlimmern unser Leben und Erleben Tag für Tag. Wenn wir aber voller Leid und Pessimismus sind, dann glauben wir nicht mehr an uns. Hilfe holen wir uns auch nicht mehr, weil wir nicht glauben, etwas verändern zu können – dabei ist genau das wichtig. Wir schaffen vielleicht nicht alles und auch nicht alles alleine und nichts ist für alle Menschen gleich gültig – aber wir dürfen das Versuchen nie aufgeben, sonst wird es garantiert schlimmer.

Eine Bitte: Hole dir Hilfe und nimm gerne Kontakt auf! Angst und Depression lassen sich in Begleitung oftmals vermeiden sowie verbessern bzw. der Alltag kann schnell besser und konfliktfreier werden. Jeder Tag, den man sich früher für Hilfe entscheidet, ist ein Tag mit weniger Leid, Angst, Trauer und Traurigkeit.

  1. Übereifer

Wer sich immer mehr Stress aussetzt, der wird sicherlich keine Chance haben, seine Themen aufzulösen. Es ist weder sinnvoll, sich den Timer zu füllen, damit man nicht mehr nachdenkt, noch macht es Sinn, eine Therapie nach der anderen Übung zu machen und so weiter. Es ist daher wichtig, nicht in diese Fallen zu tappen: Aufschieberitis, Pausen missachten und immer gehetzt sein.

Du brauchst eine gute und sinnvolle Planung von Pausen, Aktivitäten und gesunden Abständen. Es muss Zeit für Ruhepausen bleiben und für das Leben.

  1. Kontrollwahn und zu viel Medienkonsum

In unseren Zeiten gehören Medien zu unserem Leben, aber die diktieren das Leben an vielen Stellen, statt es zu erleichtern. Wenn du den ganzen Tag nur schaust, was alles geschieht und wie andere Menschen was alles kommentieren, dann wirst du zum Mediensklaven und zum Opfer von Angst und Depression. Telefon, herkömmliche und soziale Medien können dich in den Wahnsinn treiben. Sicherlich kannst du dann in vielen Bereichen mitreden, aber du verunsicherst dich und deine Mitmenschen, wenn du zu viel Kommunikation betreibst. Man ertrinkt heute sehr leicht in der Datenflut und merkt es kaum noch. Du prüfst dann alle Daten und Informationen und merkst, dass du dieser Flut nicht mehr gerecht werden kannst.

Bleibe bei achtsamen Kontakten und überlege, wann und wo du dich am besten informierst. Wir müssen heutzutage die Quellen auswählen, die wir verfolgen wollen.

  1. Falsche Trinkgewohnheiten

Natürlich weißt du das, aber wir ignorieren viele Dinge, die uns klar sind. Oftmals trinken wir zu viel Kaffee, gezuckerte Getränke sowie Alkohol und zu wenig Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Das ist absolut ungesund und schädlich. Zu wenig Flüssigkeit aufnehmen und die noch falsch. Den ganzen Tag Kaffee zu trinken schadet uns – und Alkohol fördert Ängste und Depressionen. Klares Wasser und Kräutertee helfen uns bei einem gesunden Leben – in gesunden Mengen. Ein gesundes Leben ist Basis für ein bewusstes Leben.

  1. Falsches Essen

Natürlich musste das Thema nun auch noch kommen. Aber es gibt viele Dinge, die falsch laufen, was unser Essen angeht. In Sachen Ernährungsberatung sind wir der Meinung, dass wir absolut clever sind, aber wir haben oftmals kaum aktiven Einfluss – und das hat mehrere Ursachen.

Die politische Entwicklung ist leider nicht wenig hilfreich. Auch die dafür zuständigen Ministerien scheinen eher freundlich zur Industrie zu sein, als wirklich an Gesundheit interessiert. Frau Klöckner und Herr Spahn haben da beispielsweise nicht wirklich grundlegende Alternativen aufgezeigt oder für ein viel bewussteres Leben geworben. Sogar in Herzkliniken serviert man nach einer schweren Herzoperation Weizen, Aufschnitt und Co, weil man ja „den Leuten nicht alles wegnehmen kann“, selbst wenn es die Krankheiten befeuert.

Wir essen falsche Fette, fallen auf die Lügen der Lebensmittelindustrie hinein, verzehren zu viele industrielle Nahrung, essen zu viel Fastfood und essen ohne Plan oder Sinn und kompensieren damit auch noch die fehlenden Glückshormone, bei denen uns auch Sport und eine gute Lebensweise helfen können.

Wir müssen uns besser ernähren, damit wir gesünder leben. Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, kann unser Gift sein, welches unsere Probleme vergrößert.

  1. Falsche Freizeitplanung

Wir alle nehmen uns zu wenig Zeit für richtige und wichtige Dinge im Leben. Immer getrieben von vorgetäuschter Pflichterfüllung und Ausreden haben wir zu wenig Zeit, unser Leben zu genießen. Mit Ausreden verhindern wir es, glücklich und wirklich frei zu sein.

Wir sind viel zu wenig an der frischen Luft, wir bewegen uns zu wenig und verbringen das Wochenende am liebsten auf der Couch im Koma, weil wir ja schon den verdammten Montag auf uns zukommen sehen. Zudem bleiben wir viel zu lange auf und wir schlafen zu wenig und zu schlecht.

Es ist wichtig, dass wir uns gesund bewegen, die frische Luft kennenlernen und darüber nachdenken, was wir machen müssen und wann wir Freizeit brauchen.

Noch ein paar Worte

Natürlich kann man nicht alle Probleme des Lebens ohne professionelle Begleitung lösen, dafür gibt es ja Coaches, Psychotherapeuten, Ärzte und Heilpraktiker. Wer aber darauf achtet, sich gut zu ernähren durch besseres Essen und Trinken, wer gut und ausreichend schläft, sich von den Medien nicht zu massiv beeinflussen lässt und wer sein Leben achtsamer plant, dem geht es sicherlich besser. Wenn es dazu Fragen gibt oder ein Termin Sinn machen könnte, dann ist es eine gute Idee, Kontakt aufzunehmen.